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Lagebesprech Gespräche in der Mittwochsrunde

09.11.16, 16:58:30

Lagebesprech vom 09.11.2016 zur US-Präsidentenwahl und Donald Trump


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Nach dem überraschenden Wahlsieg des Multimilliardärs Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen am Dienstag, traf sich die Mittwochsrunde bestürzt und ermüdet zum 31. Lagebesprech. Wir wären nicht wir, wenn nicht auch nach Lösungswegen und veränderten politischen Rahmenbedingungen gefragt worden wäre.

Lagebesprech
Kommentare (1)



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  • Herbie
    November 13, 2016, 12:58
    Ob die Regierung der Bundesrepublik ihren Bürgern die Sorgen über die zukünftigen
    Beziehungen zu den USA nehmen kann weiß ich nicht. Ich stelle allerdings fest,
    dass Äußerungen von Außenminister und auch Kanzlerin ( ja, ja die Werte) denkbar
    ungeeignet für einen neutralen, unvoreingenommenen, erfolgreichen Umgang sind.
    Ich stelle einfach eimal die chinesischen oder russischen Glückwünsche verbunden
    mit dem Wunsch nach einem Neuanfang dagegen. Mein Eindruck war, Regierung und
    EU haben sich ausschlichlich mit einem Sieg Clintons befasst. Ähnliche, einseitige
    Gedanken führten wohl auch zu einer Überraschung bei der Brexitabstimmung. Wer
    zwischen 2 Möglichkeiten nur eine für sein zukünftiges Handeln betrachtet, handelt
    entweder wie ein Spieler oder ist einfach in seiner Betrachtungsweise erheblich ein-
    geschränkt. Beides sind denkbar ungeeignete Eigenschaften für verantwortliches Handeln.
    Wenn der Gesprächskreis jetzt die Kanzlerin als geeignete "Vorsprecherin" des Westens
    benennt, dann liegt darin natürlich eine zwangsläufigkeit weil sie Kanzelin ist, gleich-
    zeitig sollte aber in die Erwartungshaltung der Bürger die Ergebnisse ihrer Krisen-
    bewältigung ( Finanz-, Atom-, Griechenland-, Daten-, Ukraine-, Flüchtlingskrise)
    einfliessen.
    Der aktuelle Neoliberalismus ( für mich überproportionale wirtschaftfreundlichkeit )
    gipfelt in der Vorgabe, nicht erreichbare CO2 Klimaziele der Industrie einfach den
    Privaten, also Nichtindustriebauten, zuzuschlagen. Natürlich werden dann alle Sanierungs-
    kosten einschließlich Umsatzsteuer ( Mehrwertsteuer ) umgelegt. Die Wirtschaft und
    den Finanzminister wirds erfreuen, natürlich auch die Teilnehmer der Klimakonferenz
    in Marakesh.
    In der letzten Dekade hat die Kanzlerin mit einer großen parlamentarischen Mehrheit
    regiert. Der im Gespräch angestossene Aspekt " Kampf für mehr Demokratie " kann
    also nur über veränderte Wahlergebnisse erfolgen. Wir werden sehen.

    Genug geschrieben


    mfg

    Herbie

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